Monotype

Artist statement

Die Grafiken werden wie die Skulpturen von der Linie bestimmt. Sie entstehen im freien improvisatorischen Spiel. Räumlichkeit wird angedeutet und an anderer Stelle in die Fläche „gedrückt“, Formen und Anatomien werden dekonstruiert, beabsichtigte Striche werden teilweise unvollständig ausgeführt, um die „Offenheit“ der Grafik nicht zu gefährden. Ich vergesse mich beim Zeichnen. Es sind starke Momente aus Literatur, Musik und dem Leben, die ich dabei verehre. Die Natur, in der das „Zufällige“ seine Platz hat, hat mein Verständnis vom Entstehen und Gelingen von Kunst geprägt. Selbstgebaute und gefundene Zeichenwerkzeuge ergänzen die Handschrift und nehmen ihr das Absichtsvolle.